Donnerstag, 25. Juni 2020

„Meister der Cité des Dames“ – bekannter Illustrator im Sortiment der WK Wertkontor

Der Name des „Meisters der Cité des Dames“ ist leider nicht überliefert. Man ist sich allerdings relativ sicher, dass er von etwa 1400 bis 1415 ein Atelier in Paris betrieb und hauptsächlich als Buchmaler für historische und literarische Schriftstücke Bekanntheit erlangte. Eine seiner wichtigsten Auftraggeberinnen war Christine de Pizan, welche unter anderem „Cité des Dames“ (zu Deutsch: „Stadt der Frauen“) verfasste. Der Illustration dieses Buches hat „der Meister“ seinen Namen zu verdanken. Doch auch für andere bekannte Werke der Literatur hat er die Bilder angefertigt. Beispielsweise für die älteste französische Übersetzung des „Decamerone“ von Giovanni Boccaccio, welche sich im Sortiment des Güterloher Luxusgütervertriebs WK Wertkontor befindet.

Markenzeichen des berühmten Illustrators des Mittelalters ist die räumliche Gestaltung seiner Bilder. Er erschuf also sowohl einen Vorder- sowie einen Hintergrund als auch einen mittleren Teil, in dem sich meist die eigentliche Szene abspielt. Weiterhin typisch für die Illustrationen aus der Werkstatt des Meisters der Cité des Dames sind die weißen Gesichter der abgebildeten Figuren, welche sich allesamt stark ähneln. Auffällig ist der Detailreichtum seiner Illustration des städtischen und häuslichen Lebens. Als geradezu unverwechselbar gilt zudem die Gestaltung von Innenräumen und der architektonischen Rahmenbedingungen. All diese Besonderheiten entwickelte der Meister der Cité des Dames nicht allein, sondern er ließ sich von anderen Illustratoren inspirieren. Man nimmt an, dass er eng mit Jacquemart de Hesdin und auch dem Meister von Mazarine zusammenarbeitete.

Der „Meister“ illustrierte auch Boccaccios „Decamerone“

Kein Wunder also, dass die Experten für mittelalterliche Buchkunst, die WK Wertkontor, ein Schriftstück, das der Meister illustriert hat, in ihr Sortiment aufgenommen haben. Den „Codex Palatinus Latinus 1989“, der 100 Geschichten umfasst, die hauptsächlich von Liebe und Leid handeln, hat WK Wertkontor in einer Auflage von 1.000 Exemplaren in faksimilierter Form produziert. Interessierte können bei einem Vertriebsbesuch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von WK Wertkontor selbst die unbeschreiblichen Miniaturen, die jeweils eine halbe Seite einnehmen, betrachten. Sie faszinieren durch ihre Farben, durch in Gold dargestellte Details und viele Ornamente. Bei den Illustrationen gibt es einiges zu entdecken, und der oder die Kunstinteressierte wird sicherlich viele schöne Stunden damit verbringen, sie zu studieren. Das Original befindet sich übrigens in der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek und ist damit unzugänglich für die Öffentlichkeit.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gütersloher Unternehmens sind bezüglich der Faksimiles von WK Wertkontor und deren Originale geschult, sodass sie alle Fragen dazu beantworten können. Sie kommen nach Terminabsprache zu den Kundinnen und Kunden nach Hause und präsentieren dort, in gemütlicher und entspannter Runde, die einzigartigen Produkte aus dem historischen und künstlerischen Bereich.

Donnerstag, 30. Januar 2020

Wer war Hrabanus Maurus? WK Wertkontor stellt den Autor eines seiner hochwertigen Faksimiles vor

Das Luxusgüterunternehmen WK Wertkontor, das in Gütersloh beheimatet ist, hat sich dem direkten Verkauf qualitativ hochwertiger Faksimiles und einer Kunst-Edition verschrieben. Derzeit setzt sich das exklusive Produktportfolio aus einer aus drei Original-Lithographien bestehenden Kunst-Edition Armin Mueller-Stahls und insgesamt 19 Faksimiles zusammen.

Bei den Faksimiles der WK Wertkontor GmbH handelt es sich um die exakten Nachbildungen wichtiger Handschriften und Codices, die vor vielen Hunderten von Jahren, nämlich in der Hauptsache zu Zeiten des Mittelalters und teils auch in der frühen Neuzeit, entstanden sind. Die den Faksimiles zugrunde liegenden kunstvoll gestalteten Originalhandschriften werden heute in den weltweit bekanntesten Bibliotheken – zum Beispiel der Vatikanischen Bibliothek – sicher verwahrt. Viele Handschriften, die man bei WK in faksimilierter Form erstehen kann, zählen hier zu den mitunter wichtigsten Werken der Sammlung. Während einige der alten Handschriften eindeutig einer Person zuzuschreiben sind, gehen wiederum andere auf unbekannte Schöpfer zurück. Unter den Schöpfern der Faksimiles, die WK Wertkontor für seine Kunden bereithält, finden sich bekannte Namen wie zum Beispiel Matthäus Merian, schweizerisch-deutscher Kupferstecher und Verleger, oder Hrabanus Maurus, seines Zeichens Gelehrter, Abt des Klosters Fulda und Erzbischof von Mainz und eine der bedeutendsten Personen zu Zeiten der Karolinger.

Bei Hrabanus Maurus handelt es sich um den Verfasser des sogenannten „Kreuzeslobs“, einer frühmittelalterlichen Handschrift aus der Zeit Karls des Großen, die 28 geheimnisvolle und faszinierende Bildgedichte beinhaltet und die WK Wertkontor in faksimilierter Form in einer Auflagenzahl von 999 nummerierten Exemplaren für seine Kunden bereithält. Wer war der Autor? Wer war Hrabanus Maurus? Die WK Wertkontor GmbH stellt vor.

Abt des Benediktinerkloster Fulda & Erzbischof von Mainz

Hrabanus Maurus lebte zu Zeiten des dem Geschlecht der Karolinger angehörenden Karls des Großen, der als König der Franken und Kaiser des römischen Reichs in die Geschichte eingegangen ist. Er erblickte um das Jahr 780 in Mainz das Licht der Welt. Seine Eltern, die adeligen Geschlechts waren, sahen für den jungen Hrabanus ab dem Jahr 788 eine religiöse und wissenschaftliche Erziehung an der Schule des Benediktinerkloster Fulda vor. Schnell fand sich Hrabanus Maurus am Hofe Karls des Großen in Aachen wieder, wo der Leiter der kaiserlichen Hofschule, der bekannte Gelehrte und wichtigste Berater des karolingischen Herrschers, Alkuin, auf den begabten Jungen aufmerksam wurde. Er nahm ihn unter seine Fittiche und gab ihm den Beinamen „Maurus“. Bei der Wahl dieses Namens orientierte er sich am Gründer des Benediktinerordens, dem heiligen Benedikt von Nursia, der seinen Lieblingsschülern mehrere hundert Jahre zuvor bereits ebenfalls den Namen „Maurus“ gegeben hatte.

Im Jahr 801 wurde Hrabanus Maurus schließlich zum Diakon geweiht. Bis zum Jahr 804 nahm er dann die Arbeit als Lehrer an der Schule des Klosters Fulda auf, an der er selbst ausgebildet worden ist. Im Jahr 814 erfolgte die Priesterweihe und im Jahr 818 die Ernennung zum Leiter der Klosterschule Fulda.

Mit seiner Wahl zum Abt des Kloster Fuldas im Jahr 822 begann schließlich die kulturelle Blütezeit des Benediktinerklosters. Hrabanus Maurus baute zum Beispiel nicht nur die Klosterbibliothek aus, sondern verhalf der Klosterschule dazu, dass ihr bald der Ruf als renommierteste Schule des Fränkischen Reichs vorauseilte. Außerdem veranlasste er die Errichtung von circa 30 neuen Kapellen und Kirchen im Raum Fulda und vergrößerte die bereits vorhandenen Kirchen- und Reliquienschätze deutlich. Hrabanus Maurus war es, der Fulda weit über seine Grenzen hinaus zu einem der führenden kirchlichen Zentren machte. 842 quittierte der Geistliche sein Amt als Abt des Klosters Fulda aufgrund von Meinungsverschiedenheiten mit Ludwig dem Deutschen. Dieser war es dann auch, der ihn infolge einer Aussprache im Jahr 847 zum Erzbischof von Mainz ernannte. Hrabanus Maurus, der neben dem „Kreuzeslob“, das heute als Höhepunkt karolingischer Buchmalerei gilt und das die WK Wertkontor als prachtvoll verziertes Faksimile verkauft, zahlreiche weitere für die Nachwelt relevante Schriften verfasste, starb am 4. Februar 856 im Rheingau.

Freitag, 30. August 2019

Faksimiles der WK Wertkontor erreichen Kunden in hochwertigen und optisch ansprechenden Boxen, zum Beispiel aus Holz oder Leder


Die WK Wertkontor GmbH hat sich mit dem Verkauf von Faksimiles für eine ganz besondere Luxusproduktpalette entschieden. Bei den Produkten, die das in Gütersloh beheimatete Unternehmen via Direktvertrieb, also beim Kunden zu Hause, verkauft, handelt es sich nicht etwa um die gängigen Luxusprodukte wie zum Beispiel teure Uhren, schicke Handtäschchen oder hübschen Schmuck, sondern um Reproduktionen alter, überaus wertvoller Handschriften. Historisch und künstlerisch interessierte Kunden, aber auch solche, die nach dem besonderen Luxusobjekt suchen, fragen die Faksimiles, beispielsweise den „Rosenroman“, die „Göttliche Komödie“, das „Marienhomiliar des Jakobos von Kokkinobaphos“ oder den „astronomisch-astrologischen Codex“ aufgrund ihres spannenden Inhaltes, aber auch wegen ihrer dem Original eins zu eins entsprechenden Erscheinung nach. In Sachen Optik machen aber nicht nur die aufwendig illustrierten Buchseiten etwas her, sondern auch die äußere Erscheinung der vermeintlich alten Handschriften und Codices. Und dies nicht nur, weil sie ebenfalls dem Original nachempfunden ist.

Aufwendig gestaltete Boxen aus Holz oder Leder – selbst die Aufbewahrungsboxen der Faksimiles können sich sehen lassen


Alle im Sortiment der WK Wertkontor befindlichen faksimilierten Handschriften, Codices, Bibeln, Zeichensammlungen und Co. werden in meisterlicher Handarbeit gefertigt und erreichen den Kunden in qualitativ hochwertigen (Holz- oder Leder-) Boxen. In erster Linie sind die exquisiten Aufbewahrungsboxen natürlich dafür da, das Faksimile vor Verschmutzung, Abnutzung oder Verschleiß zu schützen. Wird der „Rosenroman“, „Die Göttliche Komödie“ oder beispielsweise auch die Faksimile-Edition, welche die wichtigsten Werke Vergils beinhaltet, in ihren Boxen aufbewahrt, können sich Kunden viele Jahre lang an makellosen Buchseiten und -einbänden erfreuen. Die besonderen Luxusprodukte können von Generation zu Generation weitergegeben werden, sodass sich schließlich auch noch die Kindeskinder an den atemberaubenden historischen Stoffen, die aufgrund ihrer Zeitlosigkeit wohl niemals aus der Mode kommen werden, erfreuen können.

Die Boxen schützen die Reproduktion des ursprünglich im Mittelalter oder der frühen Neuzeit entstandenen Werks jedoch nicht nur ausreichend, sondern sind gleichzeitig auch noch hübsch anzusehen. Ebenso wie die Buchseiten und -einbände werden nämlich auch die Aufbewahrungsboxen teils aufwendig gestaltet und produziert. Sie werden aus hochwertigen Materialien wie Holz oder Leder gefertigt und nehmen in der Regel das Motiv des Bucheinbandes oder manchmal auch des Werkinhaltes auf. Kurzum: Das „Äußere“ steht dem „Inneren“ in nichts nach.

Für Kunden WK Wertkontors, unter denen sich auch viele Faksimileliebhaber und -sammler finden, bedeutet das, dass sie ihr neu erworbenes Luxusprodukt zu Hause hervorragend in Szene setzen können – und zwar auch mit Aufbewahrungsbox. Statt es in einer Schublade verschwinden zu lassen oder im Bücherregal, geschützt zwischen all den anderen Büchern, abzustellen, haben sie die Möglichkeit, das exklusive Buch zum Beispiel in einer Vitrine für ihre Besucher auszustellen. Dank der optisch ebenfalls ansprechenden Box können sie das getrost tun, ohne davor Angst haben zu müssen, dass ihr geliebtes Faksimile Schaden nehmen könnte. Denn wie gesagt, auch die schützenden Aufbewahrungsboxen machen einiges her.

Die Holzbox des „Marienhomiliars des Jakobos von Kokkinobaphos“ ist ein Beispiel für eine besonders aufwendig gestaltete Aufbewahrungsbox: Das Faksimile des meisterhaft illuminierten byzantinischen Prachtcodex liegt in einer qualitativ hochwertigen Box aus hellem Holz. Sie besitzt einen Deckel, den man aufklappen kann und dessen Außenseite ein anmutiger goldfarbener Beschlag ziert. Hierauf ist die Mutter Maria mit dem Jesuskind zu sehen.

Freitag, 28. Juni 2019

Schon gesehen? WK Wertkontor im FOCUS – Artikel gewährt ausführlichen Einblick in die Produktphilosophie


Als auf hochklassige und exklusive Luxusgüter spezialisiertes Vertriebsunternehmen entspricht die WK Wertkontor GmbH einem seit Jahren wachsenden Konsumentenbedürfnis. Denn in unserer Wegwerfgesellschaft mit immer kurzlebiger werdenden Trends steigt die Sehnsucht nach Produkten, die für zeitlose Wertigkeit und Qualität stehen. Ein ausführlicher Artikel im Magazin FOCUS bot jetzt einen in die Tiefe gehenden Einblick in die Produktphilosophie und das Sortiment des Unternehmens aus Gütersloh.

Die Philosophie der WK Wertkontor folgt einem einfachen und dafür umso überzeugenderen Leitgedanken: Mit einer hochwertigen Produktpalette den Bedarf dieser wachsenden, anspruchsvollen und werteorientierten Kundenschicht zu erfüllen. Dies gelingt dem Vertriebsunternehmen mithilfe eines turnusmäßig wechselnden Sortiments, das die unterschiedlichsten Themen- und Interessensgebiete abdeckt. Aktuell setzt sich das Produktportfolio aus ausgewählten Büchern in Form von limitierten Kunstdrucken und exklusiven Faksimiles zusammen.

Dabei legt die WK Wertkontor nicht nur auf höchste Qualität, sondern auch auf thematische Vielfalt Wert: Die Inhalte der ausschließlich in Handarbeit gefertigten Faksimiles historisch bedeutsamer Dokumente und Handschriften erstrecken sich von geschichtlichen Themen über literarische Stoffe bis hin zu religiösen Sujets. Dabei verfügen alle Reproduktionen über eine exklusive Ausstattung wie Ledereinbände, Goldveredelungen oder Messingbeschläge und sind in streng limitierter Auflage erhältlich.

Nicht zuletzt aufgrund dieser niedrig gehaltenen Auflagenzahl sind zahlreiche Editionen der WK Wertkontor bereits vergriffen. Auch die stetig wachsende Nachfrage nach zeitlosen und wertbeständigen Luxusgütern beflügelt die Absatzzahlen des Vertriebsunternehmens aus Gütersloh.

Faksimiles, insbesondere in der Prachtausstattung der WK Wertkontor, stellen eine Bereicherung für jeden Bibliophilen und historisch Interessierten dar. Alle Reproduktionen sind authentische Nachbildungen historischer Dokumente von Weltrang, deren Originale in namhaften Bibliotheken oder Museen wie etwa der Vatikanischen Bibliothek oder der Königlichen Bibliothek auf Schloss Windsor zu finden sind. Da Faksimiles das Originaldokument eins-zu-eins abbilden, weisen sie unter anderem sogar dieselben Gebrauchsspuren auf wie das im Museum befindliche Original.

Einen weiterführenden Überblick über die Vielfalt der von der WK Wertkontor GmbH exklusiv vertriebenen Kunstdrucke und Faksimiles, welche sich von biblischen Texten bis zu Versromanen erstrecken, gewährt der komplette Artikel im FOCUS.

Donnerstag, 25. April 2019

Die Merian-Bibel: Faksimile der kostbaren Bilderbibel als limitierte Exklusiv-Edition bei WK Wertkontor

Matthäus Merian der Ältere, geboren am 22. September 1593 in Basel, verstorben am 19. Juni 1650 in Langenschwalbach, war ein schweizerisch-deutscher Kupferstecher. Neben seinem Hauptwerk, der „Topographia Germaniae“, machte sich der Künstler aus der distinguierten Merian-Familie insbesondere mit seinen Bibel-Illustrationen einen Namen. Die WK Westkontor GmbH hat die nach dem Kupferstecher benannte Merian-Bibel als streng limitierte Faksimile-Edition in ihrem Sortiment.

Merian-Bibel aus dem WK Westkontor-Sortiment hatte bescheidene Ursprünge

Die bibelbezogenen Kupferstiche, welche sich als hochwertige Reproduktionen in der Faksimile-Ausgabe der Merian-Bibel von WK Wertkontor wiederfinden, sind heute weltbekannt. Doch sie erlebten anfangs einen vergleichsweise bescheidenen Werdegang. Seine biblischen Abbildungen gab Matthäus Merian der Ältere zunächst ab 1627 in Form einer 159-seitigen Bilderbibel, „Icones Biblicae", heraus. Die 78 Kupferstiche zeigten die bedeutendsten Geschichten der Heiligen Schrift aus dem Neuen und Alten Testament und wurden von ihm in querformatigen Heften – begleitet von kurzen Texten in Versform in Latein, Deutsch und teilweise Französisch – herausgegeben. Der Grund für die verhältnismäßig spartanische Erstpublikation lag darin begründet, dass die Herausgabe einer Komplettbibel für ihn als Verleger zu diesem Zeitpunkt ein zu großes finanzielles Risiko darstellte. Europa befand sich mitten im Dreißigjährigen Krieg, und die Absatzmöglichkeiten einer deutschsprachigen Bibel waren ungewiss.

Diese angestrebte Vollbibel mit den Illustrationen von Matthäus Merian d. Ä. erschien schließlich 1630 bei dem Verleger Lazarus Zetzner in Straßburg. Die Bibel in der Übersetzung von Martin Luther aus dem Jahr 1545 enthielt insgesamt 234 Illustrationen von Merian, die dieser in Form von Kupferstichen persönlich gefertigt hatte. Die Abbildungen wurden chronologisch in den biblischen Text eingefügt und gaben der Bibelausgabe ihren Namen: die Merian-Bibel. Das Neue Testament dieser Ausgabe, die einen wichtigen Höhepunkt der Bibel- und Buchillustration des 17. Jahrhunderts darstellt, ist als hochwertiges handgefertigtes Faksimile im Sortiment der WK Wertkontor erhältlich.

Dank WK Wertkontor die Merian-Bibel als limitiertes Faksimile im eigenen Zuhause genießen

Die Lutherbibel aus dem Hause Lazarus Zetzner enthielt erstmalig alle 234 der heute berühmten Bibel-Illustrationen von Matthäus Merian d. Ä., bestehend aus 157 Kupferstichen zum Alten und 77 Kupferstichen zum Neuen Testament. Seitdem hat die Merian-Bibel die Auffassung dessen, was eine Bilderbibel ausmacht, im deutschsprachigen Raum maßgeblich geprägt. Heute stellt die Merian-Bibel einen Meilenstein in der Geschichte nicht nur der Bibel-, sondern der gesamten Buchillustration dar. Sie gilt als eine der der prächtigsten deutschen Bilderbibeln und wurde häufig innerhalb der Familie von einer Generation an die nächste weitergegeben.

Das Neue Testament dieser kostbaren Bilderbibel ist in einer limitierten Weltauflage von 999 nummerierten Exemplaren als hochwertige und handgearbeitete Faksimile-Ausgabe bei der WK Wertkontor GmbH aus Gütersloh erhältlich.

Freitag, 15. Februar 2019

Das faszinierende Leben der Christina von Schweden – zwei der WK Wertkontor-Faksimiles befanden sich einst als Originalausgaben in ihrem Besitz

Das hochwertige Produktportfolio der WK Wertkontor GmbH zählt derzeit insgesamt 14 Faksimiles. Unter diesen 14 Büchern, die ihren im Mittelalter oder der Frühen Neuzeit entstandenen Originalvorlagen en detail nachgebildet sind, finden sich zwei, die auf ganz besondere Weise in Zusammenhang stehen.

Gemeint ist einerseits, ein faksimilierter Codex, dessen Original zwischen 1482 und 1490 entstanden ist und der den weltbekannten Stoff der „Göttlichen Komödie“ des italienischen Dichters und Philosophen Dante Alighieri zum Inhalt hat. WK Wertkontor verkauft dieses reich bebilderte Faksimile in Form einer streng limitierten Prachtedition, die nur 150 Exemplare zählt.

Andererseits ist die Rede von einer faksimilierten Bilderbibel, deren Vorlage im 10. Jahrhundert in Byzanz entstand. Die Bibel, die in griechischer Sprache verfasst wurde und 13 überaus reich verzierte, ganzseitige ikonenhafte Miniaturen enthält, wird auch als Bibel des Patricius Leo bezeichnet. Das liegt daran, dass Patricius Leo, seines Zeichens oberster Schatzmeister und Kammerherr von Byzanz, sie im höfischen Skriptorium von Konstantinopel in Auftrag gab. Die älteste byzantinische Bilderbibel ist ein wahrer Schatz, der in jede Liebhaberbibliothek gehört. Aus diesem Grund hat WK Wertkontor ein Faksimile dieses religiösen Werks in sein Sortiment aufgenommen. Es handelt sich – ähnlich wie bei dem Faksimile der „Göttlichen Komödie“ – um eine limitierte Prachtedition. Es gibt insgesamt 499 Exemplare.

Aber was genau haben diese beiden historischen Werke nun gemein? Beide Originalvorlagen, sowohl der im 15. Jahrhundert entstandene Codex der „Divina Commedia“ als auch die im 10. Jahrhundert gefertigte Bilderbibel befinden sich heute in der Bibliothek des Vatikans in Rom. Sie haben aber noch weitere Gemeinsamkeiten: Beide Originale gelangten durch Christina von Schweden nach Rom. Die Tochter des bekannten Schwedenkönigs Gustav II. Adolf, die später selbst Königin von Schweden wurde, gehört mit zu den bedeutendsten Frauengestalten der europäischen Geschichte. WK Wertkontor berichtet, wie sie lebte, und erklärt, warum die byzantinische Bilderbibel und der Codex der „Göttlichen Komödie“ gerade durch sie in die Biblioteca Apostolica Vaticana gelangte.

Christina von Schweden: Königin, Kunstliebhaberin und großzügige Mäzenin

Christina von Schweden wurde im Dezember des Jahres 1626 in Stockholm geboren. Sie war die zweite Tochter des schwedischen Königspaares Maria Eleonora von Brandenburg und König Gustav II. Adolf von Schweden. Ihr Vater sah für Christina eine männliche Erziehung vor, und so erlernte das Mädchen bereits in jungen Jahren das Reiten und Jagen. Nachdem ihr Vater 1632 in der Schlacht von Lützen gefallen war, wurde Christina im Alter von nur fünf Jahren bereits Königin von Schweden. Bis zu ihrem 18. Geburtstag im Jahr 1644 übernahm zunächst ihre Mutter und ab 1636 der schwedische Reichkanzler Axel Oxenstierna die Vormundschaft für das noch unmündige Kind. Christina blieb zeitlebens kinderlos, eine Heirat lehnte sie ab.

Die in ihrer äußeren Erscheinungsgestalt sehr männlich wirkende Königin Christina von Schweden hatte ein stark ausgeprägtes kulturelles Interesse. Sie interessierte sich nicht nur für Literatur, Musik und das Theater, sondern sammelte darüber hinaus leidenschaftlich gern Bücher, Münzen, Gemälde, Statuen sowie Wandteppiche und baute bzw. kaufte Bibliotheken. Diese stattete sie schließlich mit in ihrer Sammlung befindlichen Codices und Handschriften aus, bei denen es sich nicht selten um Raubbeute der schwedischen Armee im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) handelte. Christina von Schweden machte sich außerdem einen Namen als großzügige Mäzenin verschiedener bekannter Gelehrter der Zeit.

Auf eigenen Wunsch hin dankte Christina im Jahr 1654 als Königin von Schweden ab und verließ mitsamt ihrer gesammelten Kunstschätze, zu denen auch die Bilderbibel des Partricius Leo und der Codex der „Divina Commedia“ gehören mussten, das Land in Richtung Antwerpen. Zuvor wurde unter anderem Kritik an ihrer verschwenderischen Politik laut. Ihr Nachfolger wurde ihr Cousin, Karl Gustav von Zweibrücken-Kleeburg. Dieser regierte schließlich bis 1660 als König Karl X. Gustav Schweden. Noch im selben Jahr konvertierte Christina, die als Tochter Gustav II. Adolfs eine strenge protestantische Erziehung genossen hatte, in Brüssel zum Katholizismus.

Ab 1655 lebte Christina von Schweden, die als Katholikin den Namen Maria Alexandra annahm, in Rom. Hier widmete sie sich wieder verstärkt ihrer kulturellen Leidenschaft. 1671 beispielsweise eröffnete sie das erste öffentliche Theater in Rom, das „Teatro Tor di nona“. Teile ihrer kostbaren Privatbibliothek gelangten schließlich in die Bibliothek des Vatikans. Hierzu gehörte etwa auch die Bilderbibel des Patricius Leo oder der Codex der „Göttlichen Komödie“, die sich heute als qualitativ hochwertige Faksimiles im exklusiven Sortiment der WK Wertkontor finden. Die einstmalige Schwedenkönigin, Kunstliebhaberin und großzügige Mäzenin verstarb im Jahr 1689 in Rom.

Freitag, 7. Dezember 2018

Die historische Frauengestalt Mathilde von Canossa beeindruckt Menschen bis heute – WK Wertkontor verkauft 2.000 limitierte Faksimileauflagen

Karl der Große, Napoleon Bonaparte, J. F. Kennedy oder Mahatma Gandhi sind weithin bekannt. So gut wie jeder, egal ob jung oder alt, kann mit den Namen dieser Männer, die allesamt Geschichte schrieben, etwas anfangen. Weitaus weniger im Gedächtnis der Menschen verankert sind beeindruckende Frauengestalten, die sich ebenfalls einen Namen in der Historie gemacht haben. Hierzu zählen beispielsweise Kleopatra, Mathilde von Canossa, Johanna von Orléans, Katharina die Große oder Queen Victoria. Sicher sind auch diese Namen nicht gänzlich unbekannt, doch sind es in der Hauptsache die historischen Männergestalten, die sich immer wieder in den Vordergrund drängen und die Gemüter bewegen.

Während Kleopatra in der Antike lebte und Queen Victoria sowie Katharina die Große in der Neuzeit, sind Johanna von Orléans und Mathilde von Canossa Frauengestalten des Mittelalters. Die WK Wertkontor GmbH mit Sitz in Gütersloh, die sich auf den Vertrieb von Luxusgütern aus dem Bereich Geschichte und Kunst spezialisiert hat, bietet als eines von 14 qualitativ hochwertigen Faksimiles „Die Vita der Mathilde von Canossa“ an. Mit dieser exklusiven Handschriftennachbildung, die auf 2.000 Exemplare limitiert ist, würdigt sie eine historische Frauengestalt, deren bewegtes Leben im mittelalterlichen Kontext Frauen und Männer bis heute beeindruckt und inspiriert.

Mathilde von Canossa war eine starke Frau, die in der von Männern dominierten Zeit des Mittelalters bestand und hoch angesehen war. Wie gestaltete sich das Leben der historischen Mathilde von Canossa? WK Wertkontor klärt auf.

Schicksalsjahre

Mathilde von Tuszien wurde 1046 als Tochter des Grafen der Toskana, Bonifaz III., und Beatrix von Lothringen in Italien geboren. Im Alter von circa sechs Jahren verlor Mathilde ihren Vater und kurz darauf ihre Brüder. Daraufhin fielen ihr umfangreiche Ländereien im Norden Italiens zu, die sie später schließlich als Markgräfin regierte.

Schon 1056 kam es zum nächsten tragischen Zwischenfall im Leben Mathildes. Nachdem Kaiser Heinrich III. mit Mathildes Stiefvater Gottfried dem Bärtigen in Streit geraten war, verschleppte er Mathilde und ihre Mutter kurzerhand als Geiseln nach Deutschland. Nach einjähriger Gefangenschaft kamen beide frei. Bis zum Tod Beatrix‘ im Jahr 1076 regierte Mathilde gemeinsam mit ihrer Mutter die Gebiete des verstorbenen Vaters Bonifaz.

1069 musste Mathilde den Sohn ihres Stiefvaters Gottfried der Bärtige, der den Namen Gottfried der Bucklige trug, heiraten. Die arrangierte Heirat ging bereits 1071 in die Brüche. Entgegen den gängigen Vorstellungen der Zeit wagte Mathilde den Schritt, trennte sich von ihrem Mann und lebte fortan allein. Gottfried der Bucklige wurde 1076 ermordet und Mathilde mit nur 29 Jahren zur Witwe.

Dem Papst treu ergeben

Das Leben Mathildes wurde in der Hauptsache durch den Machtkampf zwischen Papst und Kaiser dominiert. Seinen Höhepunkt erreichte dieser im Jahr 1077 durch den Bußgang des von der Kirche gebannten Kaisers Heinrichs IV. nach Canossa. Zu diesem Zeitpunkt befand sich Papst Gregor VII. auf der Burg Canossa, dem Stammsitz Mathildes. Mathilde kam in dieser Szenerie eine wichtige Rolle zu, dank derer sie über die Grenzen Italiens hinaus weithin Bekanntheit erlangte. Obwohl sie dem Papst treu ergeben war, fungierte sie als Vermittlerin zwischen beiden Parteien.

Dem Wunsch Papst Urbans II. folgend, heiratete die fromme Mathilde schließlich im Jahr 1090 ein zweites Mal. Der Auserwählte war der 17-jährige Bayernherzog Welf V. Ziel des Papstes war es, das bayerische Adelsgeschlecht mit dieser Heirat ein Stück weit mehr für sich und seine Belange zu gewinnen. Auch diese Ehe scheiterte. Markgräfin Mathilde von Canossa starb 1115. Die sogenannten „Mathildischen Güter“ und somit ihr kompletter Besitz ging an den Kirchenstaat. Mathilde wurde zunächst im Kloster San Benedetto di Polirone begraben. Seit 1632 befinden sich ihre Gebeine im Petersdom in Rom.

Mit dem prachtvoll illustrierten Faksimile „Die Vita der Mathilde von Canossa“, dessen Original bereits zu Lebzeiten Mathildes zwischen 1111 und 1115 entstand, gibt das Luxusgüterunternehmen WK Wertkontor interessierten Frauen und Männern die Möglichkeit, in das schillernde und aufregende Leben der aus der Historie herausstechenden Frauengestalt Mathilde von Canossa einzutauchen.